Die Mikrotechnik macht alltägliche Dinge kleiner, handlicher und multifunktioneller. Im Auto findet so die elektronische Steuerung Platz auf winzigen Chips und Sensoren. Kombinierte Radio-CD-Player schrumpfen dank der Mikrotechnik zu kleinsten Kompaktanlagen. Auch Nano-Technologie-Produkte kommen im täglichen Umfeld vor – sei es in Form von Brillengläsern, die nicht mehr beschlagen, sei es in Form von Textilien, die keine Flecken mehr bekommen. All das schaffen die kleinsten Teilchen in sogenannten Nanobeschichtungen.
Nach einer dreijährigen Pause bedingt durch die Verlagerung sämtlicher Schall-Fachmessen in die Neue Landesmesse Stuttgart, meldet sich mit der Microsys ein gut eingeführtes zukunftsweisendes Messeprojekt aus dem Hause Schall mit optimierten Rahmenbedingungen zurück. Auf der Microsys zeigen internationale Aussteller wie Produkte der Mikro- und Nanotechnik gefertigt und angewendet werden. “Wir sehen heute gute Möglichkeiten, die Mikro- und Nanotechnik für breite industrielle Anwendungen zu entwickeln“, so Messemacher Paul E. Schall. Während manche Wettbewerber sich eher auf Forschung, Elektronik oder Medizintechnik konzentrieren, sieht der Veranstalter das Feld der angewandten Produktionstechnik als zielführend an. Somit ergänzt die Microsys das Angebotsspektrum der MOTEK in idealer Weise. Ein ausgeklügeltes „Messe-in-Messe-Konzept“ bindet die Microsys deshalb auch direkt ins Geschehen der MOTEK ein und verleiht ihr dennoch ein klar erkennbares eigenes Profil.